Donnerstag, der 29. Juni 2017
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Die Redaktion vom Partnervermittlungsvergleich führte im Jahr 2010 eine Fallstudie durch. (Case incident method)

Wie werden wir im Jahr 2050 lieben? "Der Partnervermittlungsvergleich“ fragte Experten, wie unser Liebesleben in 40 Jahren aussehen wird. Partnersuche per Gen-Analyse und virtueller Sex sind laut Dr. Bernhard Albert gar nicht so unwahrscheinlich. "Die Tendenz, Partner nicht mehr nur intuitiv sondern auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse auszuwählen, wird immer stärker", sagt der Politikwissenschaftler und Zukunftsforscher. Die gleiche Prognosen trifft der Zukunftsforscher Dr. Miquel Zorbas. "Schon heute arbeiten namhafte Partnervermittlungen wie Parship viel stärker mit wissenschaftlichen Methoden als vor fünf Jahren." Die Partner Computer Group hat dies schon sehr früh erkannt. So wurde dort bereits 1982 eine EDV-gestützte Vermittlung eingeführt, die im Laufe der Jahre immer wieder verfeinert wurde und in der heutigen Version wohl zu dem besten gehört, was in dieser Branche zu finden ist. Und so helfen neue Kommunikationstechnologien beispielsweise, uninteressante Partner, die nicht für dauerhafte Beziehungen geeignet sind, bereits im Vorfeld auszuschließen. Auch unsere Ernährung wird im Jahr 2050 völlig anders aussehen. "In 40 Jahren werden die Menschen immer seltener selber zum Kochlöffel greifen. Stattdessen stehen Fastfood und Fertiggerichte auf dem Speiseplan", erklärte Koch Peter Schlegl im Rahmen einer „Galileo" Zukunftsstudie. Dem müsse man laut des Gastronoms entgegenwirken, indem alternative Produkte und mehr Freude an gesunden Lebensmitteln in den Vordergrund gestellt werden. Ob die Pflanzen und Tiere, die wir dann essen, geklont sind und welche Speisen von unseren Tellern verschwinden werden – darauf gibt "Galileo" die Antworten. Uns interessierte, wie sich der Markt der Partnervermittlungen im Lauf der nächsten 40 Jahre entwickeln wird. Quantensprünge wird es wahrscheinlich in keinen Bereichen geben. Wohl aber gravierende Verfeinerungen. Es spielt keine Rolle, ob in der Luftfahrt, in der Automobilindustrie oder im Segment der Partnervermittlungen; Verbesserungen und Verfeinerung sind geboten und werden realisiert werden. In der Luftfahrt beispielsweise wird man versuchen, den Verbrauch und die Emissionen mit neuen Kraftstofftypen zu senken. Der Flugzeughersteller Boeing, die Fluggesellschaft Air New Zealand und der Triebwerkshersteller Rolls-Royce wollen deshalb im nächsten Jahr einen alternativen Biotreibstoff mit einer Boeing B747 testen. Im Fahrzeugbau ist einiges zu erwarten. Die Automobilindustrie steckt in einer tiefen Krise. Die Lösung soll aus der Steckdose kommen, so zumindest die Hoffnung. Elektro- oder Hybridautos gelten als innovativ und zukunftsweisend. In keinem Bereich ist der Quantensprung zu erwarten, der in den vergangen hundert Jahren passiert ist. Verfeinerungen werden sicher Zug um Zug kommen. Wie wird ein Unternehmen, das den passenden Partner vorstellt, in vierzig Jahren aussehen und funktionieren. Die Internetvermittlungen werden einen schwierigeren Stand bekommen. Dies wird sich in den nächsten Jahren bereits abzeichnen. Die User möchten sich den Frust ersparen, eigene Partnerprofile anzulegen, um dann feststellen zu müssen, dass die eigentliche Vermittlung der Singlebörse nicht kostenlos ist. Kostenlos Leistung erbringen, geht natürlich auch nicht. Nur das heute übliche Marketing „wie kostenlos anmelden“ wird nicht mehr funktionieren. Im Vorfeld werden die ehrlichen Aussagen des Unternehmens immer dominanter in den Vordergrund rücken. Nach heute vorliegenden Erkenntnissen dauert die online Partnervermittlung im Schnitt 36 Monate. Dieses Zeitfenster wird 2050 kein Single akzeptieren. Tempus fugit wird immer wichtiger – der Faktor Zeit wird noch stärker in den Vordergrund treten. Auch der Kosten wegen. Bei einer dreijährigen Mitgliedschaft wird auch eine im Preis günstige Singlebörse zu einem geldverschlingenden Monster. Haben „altmodische Heiratsagenturen“ in der Zukunft eine Chance? Ja, aber nur in einem kleinem Marktsegment. Es wird immer Menschen geben, denen eine Partnervermittlung im Netz zu unpersönlich ist. Das wird die Zielgruppe kleiner und feiner Anbieter werden. 

Die Leistungen solcher Anbieter werden preislich in einem höheren Segment zu finden sein. Offen mag die Frage bleiben, ob mit Herz, Verstand, Lebenserfahrung und Menschenkenntnis qualitativ vermittelt werden kann.

In einem Interview sagte eine bekannte Partnervermittlerin „Wir kennen alle Klienten persönlich, haben mit jedem ein intensives Gespräch geführt und wissen, welche Wünsche, Vorstellungen und auch Träume jeder einzelne vom Leben, als auch vom zukünftigen Partner hat. Durch den persönlichen Kontakt ist es uns möglich, individuell und vertrauensvoll für unsere Klienten zu arbeiten“

So wird im Jahr 2050 eine Partnervermittlung nicht mehr funktionieren. Auch die Zielgruppe der Individual-Vermittler wird ohne moderne Vermittlungsmethoden nicht bestehen. Auch wenn die persönliche Betreuung des Klienten im Vordergrund steht.

Wie werden Singlebörsen/Partnervermittlungen im Jahr 2050 aussehen?

Es wird zu einer Verschmelzung kommen. Die Vorteile der Internetvermittlungen werden sich paaren mit den Vorteilen der klassischen Anbieter. Wissenschaftliche Methoden in der Vermittlungsarbeit werden noch viel stärker in den Vordergrund treten. Nach wissenschaftlicher Auswertung von biometrischen Merkmalen tausender, glücklich lebender Paare, ergibt sich aber ein eindeutiges, nutzbares neues Muster. Dies werden sich 2050 einige Vermittler zu Nutze machen. Unzählige Fakeprofile, mit denen zahlreiche Singlebörsenanbieter seit Jahren arbeiten, werden weiterführende Technologien und die Zielgruppe der Singles zu verhindern wissen. Die künftige „auf der Suche Generation“ darf sich aber sicher sein, mehr Qualität als heute geboten zu bekommen. Mittel- und langfristig haben nur Unternehmen eine Chance, sich am Markt zu behaupten, wer der Markt sorgfältig beobachtet.

Anlässlich eines Interviews sagte der Marketingchef der Partner Computer Group „Unsere Stärke besteht darin, dass wir unser Ohr immer am Markt haben.“

Diese Aussage wird in der Zukunft immer wichtiger. Nicht nur im Markt der Partnervermittler.

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